Das Überregionale Förderzentrum „Hören und Kommunikation“ M-V in Güstrow hat zum Ziel, unabhängig vom Schulort in Mecklenburg- Vorpommern zu gewährleisten, dass Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf im Förderschwerpunkt Hören eine ihren persönlichen Möglichkeiten entsprechende schulische Bildung und Erziehung erhalten.
Wir sind ein fachspezifisches sonderpädagogisches Förderzentrum, das landesweit mit anderen Förderzentren und mit allgemein bildenden Schulen kooperiert.
Unsere sonderpädagogische Förderung orientiert sich grundsätzlich an den Bildungs- und Erziehungszielen der allgemein bildenden Schulen und erfüllt darüber hinaus eigenständige Aufgaben, die sich aus der Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen mit Hörschädigung ergeben.
Die Förderung der Kommunikationsfähigkeit ist unsere wichtigste Aufgabe. Bei den individuell sehr unterschiedlichen Voraussetzungen muss Kommunikation mit einer unterschiedlichen Gewichtung von Hören, Sprechen, Schreiben, Lesen und Gebärden stattfinden. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen individuellen kommunikativen Voraussetzungen, Begabungen, Neigungen und Bedürfnisse sowie Kultur- und Sozialerfahrungen sollen die Kinder und Jugendlichen durch individuelle Hilfen ein Höchstmaß an selbständiger Lebensgestaltung in sozialer und beruflicher Eingliederung erreichen.
Im Jahr 2026 feiern wir am Überregionalen Förderzentrum „Hören und Kommunikation“ Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow das 75-jährige Bestehen unserer Schule.
Seit 1951 begleiten, fördern und unterstützen wir Kinder und Jugendliche mit Hörbehinderung sowie ihre Familien auf ihrem Bildungs- und Lebensweg.
Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass, gemeinsam auf eine bewegte Geschichte, auf pädagogische Entwicklungen und auf die erfolgreiche Zusammenarbeit vieler engagierter Menschen zurückzublicken.
Außerdem möchten wir einen kulturellen Schatz des Hauses heben – die 1957 errichteten Trinkbrunnen mit Hinterglasmalereien des Güstrower Künstlers Erwin Fuchs.
Die Brunnen wurden im Zuge von Abrissmaßnahmen im Jahre 2007 abgebaut und waren seither eingelagert.